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Bericht von Heinz-Jürgen Visser zum Workshop von Marianne Hilgert AFIAP am 02.07.2011

Samstag, 02. Juli 2011. Auf meiner Hinfahrt zum heutigen Fototreff regnet es in mehreren Schauern. Na das kann ja heiter werden.

Um 9:30 Uhr treffen sich 17 Fotokünstler zu einem gemeinsamen Fotoausflug in die Rostwelt des Duisburger Hafens. Acht Mitglieder(innen) des FotoTeam, acht externe Teilnehmer(innen) oder fünf Frauen und elf Männer, in beiden Fällen plus Marianne, die wie in den Jahren zuvor, hervorragende Organisationsfähigkeiten beweist. Dazu dann später mehr.
Eins kann ich schon vorwegnehmen. Nach Beendigung der Exkursion und Befragung der Teilnehmer-

Ladys Talk
(innen) nach den Erlebnissen des heutigen Tages ist ein gewisses Leuchten in den Augen der Befragten unverkennbar. Das ist ein dickes Lob an Marianne, welches ihr wiederum ein Lächeln auf ihr Gesicht treten lässt.

Raino bei der Arbeit

Die erste Station ist die Firma Warne Recycling in Duisburg Meiderich. Schrott- und Metallhandel, Autorecycling. Hier hat Marianne im Laufe der letzten Jahre zu deren Geschäftsführer, Herrn Patrick Nass, einen guten Kontakt aufgebaut. Im Vorfeld bittet Marianne Teilnehmer des letztjährigen Workshops, Bilder für Herrn Nass mitzubringen. Diese werden, sehr zur Freude von Herrn Nass, auch brav übergeben.

Das Firmengelände ist für uns Fotografen das reinste Paradies. Hier gilt es vom Übersichtsfoto bis hin zum kleinsten Makro-
detail alles zu fotografieren, was das Herz begehrt. Und das Herz möchte viel. Zur weiteren Verwertung sind auf dem

Gelände alte ausrangierte Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Alte Autos, Unfallfahrzeuge, Elektrokabel, Stahlteile wie Träger, Stahlplatten, Reststücke, auf denen deutliche Brennerspuren vorhanden sind und natürlich Rost, Rost und nochmals Rost.

Die angesetzten drei Stunden für diesen Stopp vergehen wie im Flug. Auf diesem Platz könnte man sich problemlos mehrere Tage mit seiner Kamera tummeln, ohne dass Langeweile aufkommt oder ein Foto doppelt geschossen wird.

Unsere zweite Station ist die Spedition Preymesser. Laut deren Website ist das Betätigungsfeld der Firma Preymesser ein Binnenschiffs- Umschlags- und Lieferantenlager. Hier finden wir Krane bis 40 Tonnen Nutzlast, große Metallsägen, Metallbrenner und einen Gleisanschluss. Die Firma Spedition Preymesser ist mit ihrer
Dienstleistung in zwölf Städten

Ja wo ist es denn - das lohnende Fotoobjekt ?
Deutschlands vertreten. Darüber hinaus mit ca. zwanzig Standorten im europäischen Ausland. Herr Lüdecke, maßgeblicher Mitarbeiter des Standortes Duisburg, erwartet uns bereits. Auch Herrn Lüdecke werden Fotoarbeiten der Aufnahmen aus dem Vorjahr überreicht. Mit sichtlichem Vergnügen und Wohlwollen nimmt Herr Lüdecke unsere Arbeiten entgegen.

Eberhard ist ganz dabei

Unsere Fotoobjekte sind hier Arbeitsmaschinen, Berge von aufgetürmten Stahlplatten in riesiger Dimension, lange Stahlrohre mit unterschiedlichen Durchmessern usw., usw., usw. Wir nehmen uns hier eine Stunde Zeit, alles abzulichten. Wie immer viel zu kurz. Aber wir haben noch eine Station vor uns.

Die dritte Anlaufstelle an diesem Tag ist das Außenlager der
Spedition Preymesser. Dazu müssen wir ca. vier Kilometer fahren.

Hier angekommen, läuft Marianne zunächst einmal zur Höchst-
form auf. Ich erwähnte bereits Mariannes Organisationstalent. Es werden erst einmal die Vorbereitungen für eine zünftige Mittagspause eingeläutet. Klapptisch, Klappstuhl, Thermokan-
nen mit leckerem Kaffee, Kaffeebecher, Erfrischungsgetränke, Servietten, Teller und nicht zuletzt Mariannes Selbstgeback-
ener. An alles hat sie gedacht. Der Selbstgebackene ist schnell verschwunden, denn nicht wenige Hungermäuler möchten auch ein zweites Stück. Danke Marianne.

Die Fotoobjekte, die uns erwarten, sind ähnlich der Objekte unseres zweiten Stopps. Nur alles noch rostiger, noch

Josef hat eine Schwäche für alte Autos

Gruppenbild mit Marianne (links außen)

detaillierter in Struktur und Form. Wiederum ein wahres Paradies, mit dem wir heute so richtig verwöhnt wurden.

Danke Marianne für diese schöne Tour.

Ach übrigens, auch Petrus ist auf unserer Seite. Seit dem Ausstieg am ersten Stopp hat es nicht mehr geregnet. Tolles Fotowetter für uns. Bedeckter Himmel, bewölkt und ab und an kommt sogar die Sonne raus.

Duisburg im Juli 2011 Bericht: Heinz-J.Visser Berichts-Fotos: Marianne Hilgert AFIAP
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