FotoTeam Rhein-Ruhr e.V.

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... FotoTeam beim Druckertest der Zeitschrift „Fotoheft"

Testbericht der Drucker und Scanner Epson 925 und Epson 2400

Erst jetzt hat es richtig Spaß gemacht: Wir haben alle Erfahrungen im Fotolabor machen dürfen und sind dabei oft an Farbstichen verzweifelt. Mit dem PC ist es einfach ein Vergnügen, den Werdegang eines Bildes am Bildschirm in Echtfarben und Tonwerten zu verfolgen.

In unserem Verein haben wir mit unseren Mitgliedern Einsteigerworkshops durchgeführt, um die "kleinen" – aber wohl notwendigen - Kniffe und Tricks in der Gruppe bei gemeinsamen Bildbearbeitung auszutauschen. Diejenigen unter uns, die noch keinen eigenen PC besaßen, haben dabei erst einmal erstaunt zugeschaut. Die Arbeit mit dem PC mit dem anschließend erwarteten Druckergebnis wurde in der Testphase mit einer unerwarteten Resonanz angenommen: Unsere Mitglieder haben sich mindesten dreimal in der Woche hierzu in unserem gemeinsamen Vereinsraum getroffen.

Erstaunt waren wir darüber, wie einfach und komfortabel es ist, mit dem Epson Flachbettscanner 2400 Filme einzuscannen. Ergebnisse bis zu einer Größe von Dia 3+ wurden mit – natürlich etwas Geduld - in Photoshop bearbeitet. Da der Scanner über einen USB-2-Anschluss verfügt, sind jedoch selbst große Vorlagen von der Panoramakamera mit je 300 MB Dateien schnell im Rechner. Bei Diapanoramen mussten wir jedoch lernen, dass ausschließlich im manuellem Modus gescannt werden kann und die „Häkchen“ im Menü zur automatischen Vorschau in der Einstellung weggenommen werden. Ansonsten beschneidet der Scanner die Filme auf ein Diarahmenformat mit 36 mm Länge. Weitere Einstellungen sind in der Software selbsterklärend und selbst unsere Anfänger haben mit diesem Gerät keine Probleme gehabt. Auch die Bilder aus dem Print-Labor haben wir in einer Größe von 20 x 30 cm eingescannt, leicht nachbearbeitet und in viel besserer Qualität dann ausgedruckt.

Bei den Druckern Epson 925 und 1290 sind wir mit den einfachen und teils automatischen PhotoEnhance Softwareeinstellungen zu sehr guten Ergebnissen gekommen, wohl auch Dank der 6-fach Farb-Tintenpatronen. Dennoch wollten wir eine noch höhere Qualität erzielen, und haben unserer Vorlagen im RGB Modus ausgedruckt. Hierbei sind wir sogar mit der 360 dpi und 720 dpi Einstellung sehr zufrieden gewesen. Ein Ausdruck ist zwar sogar noch mit 1440 dpi möglich, hat aber die Qualität subjektiv nicht mehr verbessert. Wenn wir uns Verbesserungen wünschen dürfen, dann ist es die Zeit. Ausdrucke im A3+-Format mit 1440 dpi haben bis zu 40 Minuten gedauert..

Die Softwareeinstellungen können sehr umfangreich genutzt werden, so dass alle wichtigen bzw. relevanten Punkte auch für den Anfänger vor dem Drucken nachvollziehbar durch die Software gesteuert abgefragt und erklärt wurden. Somit bleiben uns mit dieser Lösung „teure“ Testausdrucke erspart. Hatten wir den Ausdruck dann in der Hand,  ganz gleich ob manuell oder automatisch voreingestellt, so ist dieser in der Regel der Ausbelichtung aus dem Fotolabor überlegen. Die Ergebnisse sind mit einem Fachabzug zu vergleichen, da die Farben und Kontraste bei guter Bildbearbeitung auch stimmen. Des Weiteren haben die Ergebnisse eine glatte, glänzende Oberfläche. Als Papier für Fotos ist die Oberfläche Premium Glossy Photo Paper erste Wahl. Andere Papiersorten haben wir auch getestet, für Fotos aber konnte kein andere Sorte diese Leuchtkraft der Farben besser darstellen.

Interessant wurde es für unsere Panoramafotografen, welche sonst die Filme nur im Fachlabor ausbelichten lassen können. Mit dem Scanner war es einfach, dieses Format zu digitalisieren. Als Papier stand uns hierfür eine Rolle Fotopapier im Format 21 cm breit und 10 m lang zur Verfügung. Dies in den seriellen Rollenpapierhaltern eingelegt, ermöglichte uns Ausdrucke im Format 21cm x 60 cm Fehler in der Papiergrößeneinstellung konnten dank Vorschau immer schnell korrigiert werden. Anschließend wurde das Papier nach Vorgabe automatisch vom Drucker Epson 925 geschnitten und ausgegeben.

Besucher welche unserer Bildmaterial sahen, konnten es nicht glauben, dass es sich bei den vorliegenden Ergebnissen um Ausdrucke und nicht um Ausbelichtungen aus dem Fachlabor handelte. Von der technischen Umsetzung und der Qualität waren wir alle so begeistert, das der PC-Treff mit Bildbearbeitung bereits fest in unser monatliches Programm aufgenommen wurde. Nicht nur bei unseren Digital-, sondern insbesondere bei Analogfotografen, welche auf Schärfe und Brillanz Wert legen. Alle üben eifrig weiter, die Bildbearbeitung noch weiter zu optimieren. Vermutlich werden wir wohl die letzten Vergrößerer aus dem Labor verbannen und durch PC und Drucker ersetzen!

P.S.: Inzwischen haben wir den Epson Drucker 2100 gekauft und dieser wird nun auf den PC Treffs von den Mitgliedern eifrig genutzt.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Verhoelen.

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